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Die Kleingartenbewegung hat Geschichte. Die kann man jetzt auch besichtigen: Im Deutschen Kleingärtnermuseum, untergebracht im über 100 Jahre alten Vereinshaus des Kleingärtnervereins "Dr. Schreber" in Leipzig.
Die Historie des organisierten Kleingartenwesens begann im Jahre 1814, als in Kappeln an der Schlei der erste deutsche Kleingärtnerverein entstand. Von dort schlägt die Ausstellung den Bogen über die Anfänge der Schrebergartenbewegung in Leipzig, die Arbeiter- und Eisenbahnergärten und die Berliner Laubenkolonien, die Deutsche Gartenstadt-Gesellschaft mit ihren Vorstellungen für die moderne Stadtplanung bis in die 20er Jahre dieses Jahrhunderts, zur Gründung des "Reichsverbandes der Kleingartenvereine Deutschlands" 1921 und der internationalen Kleingärtnerorganisation 1926 in Luxemburg.
Die historische Einrichtung einer Gartenlaube zeigt anschaulich, wie es früher bei "Laubenpiepers" zuging, dazu sind neben vielen Dokumenten auch wunderschöne Vereinsbanner, Modelle von Gartenanlagen und vieles mehr zu sehen. Ein Besuch lohnt sich also.
Nicht nur sehenswerte Ausstellungsstücke, sondern auch neue Forschungsergebnisse zur Geschichte der Kleingärten machen die neue Ausstellung im Deutschen Kleingärtnermuseum besuchenswert.
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Deutsches Kleingärtnermuseum Aachener Str. 7 04109 Leipzig Telefon: 0341/2111194 Fax: 0341/2618697 E-Mail: kleingaertnermuseum@t-online.de |
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Dienstag bis Donnerstag, 10.00 bis 16.00 Uhr. Führungen nach Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich. |
Eintrittspreise:
Teilnehmer einer Führung:
Erwachsene 3,00 €
Erwachsene, ermäßigt 2,50 €
Besucher ohne Führung:
Erwachsene 2€
Erwachsene, ermäßigt 1,50 €
Kinder 0,50€
Schulklassen, pro Kind 0,25 €
Kinderführung, pro Kind 1,00 €
Führungen nur nach Voranmeldung möglich.
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